Mittwoch, 28. Dezember 2011

Weihnachten

Vorbereitung Frühstück

Ein Teil der Frühstücksrunde

Das Frühstück

Abends mit Lagerfeuer

Weihnachten in Neuseeland/Kaikoura


Das war auf jeden Fall ganz anders als Zuhause. Alleine schon das Wetter passte irgendwie nicht. Der Baum wird viel früher aufgestellt und geschmückt (der stand gefühlt 3 Wochen im Wohnzimmer, aber wahrscheinlich war es gar nicht so lang) und die Geschenke werden auch schon runter gelegt. Der 24. war hier ein Tag wie jeder andere auch. Morgens wurde gearbeitet und ich habe dann aber doch etwas Weihnachten mit Niklas und seinem Freund gefeiert, die auch gerade in Kaikoura waren. Erst am 25. ging es richtig los. Wir wollten alle gemeinsam im Haus frühstücken, dass Chantals (Daniels Freundin) Familie und ein paar Freunde noch kommen, wusste ich gar nicht. Da war das Haus dann schnell voll. Das praktische daran, Weihnachten im Sommer zu feiern ist, man kann einfach raus in den Garten gehen. Dort war dann genügend Platz für alle. Gegen 11 waren alle Vorbereitungen für das Frühstück vollendet und es gab 2 verschiedene Sorten von Croissants. Einmal mit  Spinat, Schinken, Ei und Sauce Hollandaise oder mit Schinken, Käse und Tomate.
Kurz nach dem Frühstück habe ich mich dann abgesetzt und bin zu meinem Chef gefahren. Ich habe den Eindruck, dass die Kiwi Weihnachten auch sehr gern dazu nutzen, um einfach mal nichts zu machen und nur zu entspannen. So auch mein Chef. Kevin die meisten Zimmer blockiert, damit keiner sie buchen kann und das „No Vacancy“ (Ausgebucht) Schild leuchtete schon seit dem 24. nachmittags. Zu Beginn gab es da also ein paar Kleinigkeiten zu essen, Weintrauben, Erdbeeren, Mandeln und etwas Schoki und dazu lief eine DVD. Sehr entspannt also. Irgendwann gegen halb 3 gab es dann „Mittag“. Verschiedene Salate, Schinken und Hühnchen. Dazu wird natürlich die ganze Zeit Bier getrunken. Kevin und ich haben uns später noch auf die Suche nach einem Geocache gemacht. (Eine Art Schatzsuche. Der Schatz ist eine Liste, wo man seinen Namen drauf schreiben kann. Davon gibt es ziemlich viele und ich glaube auch, dass die fast über die ganze Welt verstreut sind) Kevin wusste schon vorher von dem Cache und der war direkt hinterm Motel, also kein langer Fußmarsch ;)
Gegen 18Uhr bin ich wieder zurück zum Haus gefahren und bin dort rechtzeitig zur Bescherung angekommen. Und ich habe sogar auch etwas zum Auspacken bekommen :)
Danach gab es dann wieder Essen. Diesmal ganz neuseeländisch: BBQ. Aber nicht nur Fleisch und Würstchen sondern auch Paua und Crayfish. Insgesamt ein seeehr kalorienreicher Tag. Zur Krönung gab es noch einen Käsekuchen zur Nachspeise, der aber bei besten Willen nicht mehr ganz rein passte.
Nach diesem ganzen Futter sind wir alle relativ früh zu Bett gegangen/gerollt. Am nächsten Morgen mussten die meisten von uns auch wieder arbeiten.
Die größte Überraschung gab es dann aber erst am 26.. Als ich zur Arbeit gehen wollte, war das Weihnachtsbaum schon wieder draußen.
So schnell wie der ganze Spuck kam, endete er also auch wieder.

Freitag, 23. Dezember 2011

Mal wieder ein Lebenszeichen


Nun ist es schon wieder etwas länger her, dass ich einen Eintrag gemacht habe. Ist doch immer einiges los.
Letzte Woche Donnerstag hatte ich meinen freien Tag und wollte eigentlich eine Wal Tour machen, die wurde allerdings gestrichen, weil das Wetter zu schlecht war. Diese Woche hatte ich wieder frei, also gleiches Spiel nochmal und es hat geklappt. Sonnenschein und wenig Wind waren die perfekten Voraussetzungen. Da blieb sogar ich von der Seekrankheit verschont :) Der Wal ließ sich aber ziemlich lange Zeit aufzutauchen, aber zu gucken gibt es trotzdem genug. Delfine scheint man wohl immer zu sehen und Albatrosse waren auch einige dort.
Nach ca. 2 Stunden Fahrt haben wir endlich einen Wal an der Oberfläche gefunden. Ziemlich groß!
Seit Anfang dieser Woche habe ich wahrscheinlich auch einen zweiten Job. (Mir wurde noch nicht wortwörtlich gesagt, dass ich den Job bekommen habe, aber ich durfte meine Stunden aufschreiben und ich sollte meine Telefonnummer zu den der anderen Mitarbeiter schreiben). Ich bin nun also eine Putzfrau am Morgen, zwischendurch mal an der Rezeption und abends eine Kellnerin.
Dienstag hatte ich dort mein erstes Probearbeiten und in der ersten Stunde wäre ich am liebsten wieder gegangen. Es gab einfach unglaublich vieles zu lernen und zu beachten, aber später fing es dann auch an Spaß zu machen. Nun muss ich nur noch lernen, dass Essen zu erkennen, wenn es auf dem Teller ist. :P Heute soll ich da zum zweiten Mal arbeiten. Um mich etwas darauf vorzubereiten, habe ich mir die Speisekarte aus dem Internet heruntergeladen (das Restaurant heißt Green Dolphin falls jemand nachschauen möchte ;)). Und siehe da: Es gibt sogar den guten deutschen „Jagemeister“ auf der Karte.
Ansonsten passiert hier nicht allzu viel Neues. Ich arbeite fast jeden Tag, gehe schwimmen (gestern das erste Mal mit dem Schwimmbikini und Ergebnis war: Sonnenbrand!  Heute also eine Pause für die Haut) und abends geht es gelegentlich noch in eine der drei Bars im Ort ;). Vor zwei Tagen habe ich mich den beiden anderen deutschen Mädels angeschlossen und wir sind zu einem Lagerfeuer am Strand gefahren. Lange hielt das es aber nicht aus. Trotz der vielen Klamottenschichten und dem Feuer wurde es schnell kalt. Leider wird es hier abends meistens noch relativ kalt. Da haben wir bei uns im Sommer wärmere Nächte. Aber der Sternenhimmel hier ist wirklich ein anderer. So viele Sterne wie an dem Abend, habe ich vorher auch noch nicht gesehen.
So, ich mache mich nun ans Werk!
Ich wünsche euch allen ein schönes Weihnachtsfest und einen fleißigen Weihnachtsmann! Habt ihr Schnee?
Ich werde versuchen mich bis zum 25. noch etwas in Stimmung zu bringen.
Macht’s gut!

Whale Watch und Weihnachtsdeko

Deko an meinem Bett

Crayfish im Garten - Daniel geht öfter danach tauchen

Albatross - die größe wirkt auf dem Bild nicht so gut

Waaal

Mittwoch, 14. Dezember 2011

...und die Bilder dazu

Unser Obstsalat :)
Die Berge kann ich auch von meinem Zimmer aus sehen


Ausblick beim Wandern

Kaikoura Peninsula

Der Text auf der Bank war interessanter als die Kamera

Rezeption, Weihnachten und Wandern


Nun also der etwas ausführlichere Report der letzten Tage. Freitag: erstes Mal Rezeption. Ich war schon ein kleines bisschen aufgeregt, dass ich manche Leute nicht verstehe, oder auf die Fragen nicht antworten kann. Der erste Gast war auch gleich eine kleine Herausforderung. Es war ein Walk-In. Also ohne Buchung. Dem habe ich dann einfach die Liste der verschiedenen Zimmer gezeigt. So richtig auswendig kann ich das noch nicht. Sharon stand noch daneben und meinte, dass ich auch einfach ein freies Zimmer zeigen kann. Gesagt, getan und dabei stellte sich heraus, dass es ein Deutscher war. Also konnten wir den ganzen Kram auf Deutsch beenden und ich habe mein erstes Zimmer erfolgreich verkauft :P
Das war dann auch schon die größte Hürde. Das „normale“ einchecken war nicht sonderlich schwer und vor Anrufen oder merkwürdigen Fragen (wie Sharon sie mir angekündigt hat) bin ich verschont geblieben.
Samstag hat mich Benedict besucht. Abendprogramm sah folgendermaßen aus: Kochen (zu zweit macht es dann doch mehr Spaß als allein), Weihnachtsfilm schauen und zu guter Letzt in der Strawberry Tree Bar zu irischer Livemusik feiern. Alles in allem ein sehr gelungener Abend.
Am Sonntag hatten wir erst geplant Plätzchen zu backen, das Wetter war aber viel zu gut, um in der Küche zu stehen. Achja und ich hatte frei. Also haben wir eine kleine Wanderung über die Halbinsel gemacht. Den Teil von Kaikoura hatte ich vorher auch noch nicht gesehen. War ziemlich schön. Dort gab es auch wieder einige Seehundkolonien…die sind allerdings nicht nur schön, sondern können auch ziemlich stinken. Benedict konnte es dann nicht lassen, den 10m Mindestabstand auf 2 zu verringern. Den einen Seehund störte das nicht so sehr, ein anderer fing allerdings an zu fauchen. Das Geräusch habe ich auch noch nicht bei einem Seehund gehört.
Später ging es für mich dann noch in den Pool, wo ich eine ganz lustiges Gespräch mit einem Kiwi hatte.(Ich glaube, dass er am Samstagabend auch durch die Strawberry Tree Bar gesprungen ist. Und er ist wirklich gesprungen. Er wäre auch glatt als Hobbit durchgegangen. Klein, kräftig und Barfuß.) Nun gut…also er fand es auf jeden Fall toll, dass ich so „schnell“ schwimmen kann und nächstes Mal wenn wir wieder gleichzeitig im Pool sind, will er mich dann nach ein paar Techniktipps fragen.
Gestern durfte ich bei der Arbeit zwischendurch wieder etwas „Boss spielen“ (Kevins Worte). Er musste in die Stadt und hat mir die Rezeption überlassen. Beim ersten Mal kam gar keiner. Beim zweiten Mal klingelte das Telefon kurz nachdem er aus der Tür war…danach gab es dann das Eis. :)  

Dienstag, 13. Dezember 2011

36° Grad und es wird noch heißer...

Ohja, heute ist es richtig heiß, also das Schietwetter hat ein Ende. :) Diesmal melde ich mich nur kurz, morgen gibt es dann einen wahrscheinlich längeren Eintrag, den ich heute Abend schon einmal vorschreiben werde. Nutze immer noch das Internet von Kevin und Sharon...
Also mir geht es immer noch sehr gut und ich genieße sommerliches Wetter im Dezember. Seit gestern haben wir sogar einen Weihnachtsbaum im Wohnzimmer stehen. Passt nicht wirklich zum Wetter. Die stellen hier auch eine andere Art Tanne auf. Aber ich habe leider nicht sonderlich viel Ahnung davon, also kann ich nicht sagen welche Sorte. :P Die Nadeln sind viel länger und die Äste nicht so dicht. Ich mag die deutschen Weihnachtstannen lieber ;)
Rezeption lief das erste Mal auch gut...dazu morgen mehr. Jetzt hat Kevin mir gerade ein Eis ausgegeben.
Bis morgen! :)

Montag, 12. Dezember 2011

Endlich die Bilder

Motunua, wo ich vor einer Weile Angeln war

Größter Teil des Zimmers ;)

Ausblick aus meinem Zimmer! :)

Wohnzimmer

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Schietwetter


Gestern war so ein richtig nordfriesischer Tag in Kaikoura. Es war grau und hat fast den ganzen Tag geregnet. Dabei wollte ich doch eigentlich schwimmen gehen...das Freibad hat aber bei so einem Wetter geschlossen.
Gestern Morgen bin ich auch noch extra zu Fuß zur Arbeit gelaufen, weil ich danach mit Fahrrad zurück wollte. Kevin hat ein altes von sich heraus gekramt und aufgepäppelt. Voller Eifer bin ich natürlich aber ohne Regenjacke losgestiefelt. Kevin war so nett und hat mich nach der Arbeit nach Hause gefahren, weil er eh nochmal ein die Stadt wollte. Ein Hoch auf meinen Chef! :) So bin ich dann doch nicht nass geworden.
Heute die selbe Prozedur nochmal, doch diesmal mit Regenjacke bewaffnet. Und ich habe sie sogar gebraucht. Aber nun kann ich auch mit dem Fahrrad Kaikoura unsicher machen. Es fehlt nur noch ein Schloss. Mal schauen, wem ich das abquatschen kann :D
Ansonsten war gestern nicht so viel los. Bei dem Wetter kann man auch nicht so viel machen, geschweige denn hat Lust rauszugehen. Die Arbeit dauerte nicht so lange und nachmittags war für mich nichts zu tun. Also habe ich mit den beiden anderen deutschen Mädels Twilight geschaut und einen heißen Kakao geschlürft. Und später mit dem Milchmann Daniel (der ist übrigens erst 27 oder 28, mit Milchmann assoziiere ich immer schon ältere Männer. Vielleicht geht es euch ja ähnlich.) Nachrichten geschaut und etwas gequatscht.
Jaa und heute wurde auch wieder nichts aus’m Schwimmen. Der Pool hat wieder zu -.-
Uuund Freitag habe ich meinen ersten Abend an der Rezeption. Sharon (Kevins Frau) hat Geburtstag und sie wollen Essen gehen. Also wurden mir vorgestern schon mal ein paar Sachen am PC gezeigt und einige Sachen zum Auswendiglernen gegeben. Preise, Kategorien, mögliche Rabatte usw. Mal  schauen, ob das bis Freitag sitzt. Ansonsten gibt es einen Ordner, wie man an der Rezeption überlebt :D Gut vorgesorgt. 

Bilder folgen bald :)