Montag, 30. April 2012

Bilder zum Abel Tasman


Abel Tasman Track

Done! :)
Wir sind seit vorgestern wieder zurück! Es war sehr schön und zum Teil auch sehr anstrengend ;)
Ich gehe mal chronologisch vor...

Irgendwie haben wir (6 Wanderer) es geschafft auf 3 verschiedenen Wegen nach Motueka zu kommen. 4 Leute und Rucksäcke passten einigermaßen ins Auto. Eine andere ist mit dem Bus gefahren und ein anderer versuchte sein Glück per Anhalter. Das letzte Stück mussten wir ihn allerdings noch zusätzlich ins Auto quetschen....sehr kuschelig mit Rucksack auf dem Schoß und Isomatten, Zelten und Plastiktüten im Fußraum.
Aber wir sind angekommen und mussten bei der Zimmerverteilung im Hostel gleich weiterquetschen. Denn im Hostel waren nur noch 4 Betten frei, wir waren aber ja zu sechst.

Am nächsten Tag ging es dann los. Erst noch bis Marahau mit dem Auto und dann weiter mit dem Wassertaxi nach Totaranui. Von dort aus wollten wir am ersten Tag bis nach Onetahuti Bay gehen. Gesagt getan...aber wow, das war echt anstrengend! Woran hat man gemerkt, dass wir alle Anfänger sind beim Wandern mit Rucksack? Das Gepäck war einfach viel zu schwer! Ich hatte 18kg und hatte damit noch nicht einmal den schwersten Rucksack. Wir haben zwischendurch einen getroffen, der hatte 9kg dabei...hm, was haben wir falsch gemacht?! :D
Das Laufen war dennoch sehr schön abgesehen von den Strecken, die es bergauf ging. ;)
Ein bisschen was von dem angesagten Regen haben wir nachmittags abbekommen, aber bei 18kg Gepäck war sogar eine Regenjacke dabei. Also alles halb so wild.
Nach einiger Zeit kamen wir zu einem Stück, was man nur 2 Stunden vor bis 2 Stunden nach Niedirgwasser überqueren kann. Wir waren etwas früh dran, mussten also noch etwas warten. Die langbeinigen unter uns machten sich schon 3 Stunden vor Niedrigwasser auf den Weg. Die erste Hälfte des Weges sah auch noch sehr gut aus, danach standen sie fast bis zur Hüfte im Wasser. Man gut ich bin da noch nicht mitgelaufen. Ansonsten wäre ich wahrscheinlich inklusive Rucksack versunken...2 andere haben noch mit mir gewartet und wir machten uns dann 2 Stunden vor Niedrigwasser auf dem Weg. Das Wasser ging mir trotzdem noch über die Knie. (Den anderen aber auch!)
Auf der anderen Seite wurden die Wanderschuhe dann nicht mehr angezogen. Doofe Idee! Nasse, sandige Füße in Flip-Flops= Scheuerstellen = Aua! Aber wir wollten ja vor Sonnenuntergang noch am Campingplatz ankommen (es fängt hier so gegen 18 Uhr an dunkel zu werden) und es zogen wieder Regenwolken auf.
Die langbeinigen Mitstreiter sind schon mal samt Karte vorgelaufen. Eigentlich ist es ja sehr gut ausgeschildert, aber irgendwann wurde es dann doch leider dunkel und wir kamen an eine weitere Stelle, die man nur bei Niedrigwasser überqueren kann. Niedrigwasser hatten wir zum Glück gerade, doch wir konnten leider nicht mehr sehen, wo auf der anderen Seite wir hinlaufen sollten. Normalerweise stehen dort orangene Schilder, die den Weg weisen und bei Licht wunderbar zu sehen sind. Die Taschenlampe reichte aber leider nicht als Licht. Also machte sich einer auf und suchte nach dem Schild. Fand es zum Glück auch relativ schnell und wir konnten weiterziehen. Der Campingplatz war auch nicht mehr weit und wir haben es sogar noch geschafft das Zelt vor dem vielen Regen aufzustellen.

Der nächste Tag war nicht so abenteuerlich wie der Erste, dafür merkte man aber besonders an Hüfte und Schultern, dass man so Gespäck mit sich rumgeschleppt hat. Wir hatten uns für den Tag einiges vorgenommen, also versuchten wir relativ früh aufzubrechen. Der Körper siegte später dennoch und wir blieben etwas nördlich vom eigentlich geplanten Campingplatz. Der Strand dort war aber auch zu schön ;) So konnten wir noch etwas die Sonne genießen, im hellen die Zelte aufbauen und etwas zu Essen machen.
 Und einen weiteren Pluspunkt hatte das ganze auch noch. Wir waren nämlich wieder an einer Stelle, wo man nur bei Niedrigwasser durch kam und als wir dort nachmittags ankamen, war dort grad Wasser. Man hätte zwar auch einen Umweg laufen können, aber der hätte noch ca. eine Stunde länger gedauert. Also nö!  ;)
So mussten wir morgens dann aber etwas früher aufstehen, um die Ebbe nicht zu verpassen. Daraufhin folgte das entspannteste Stück. Es ging nicht mehr so viel bergauf und wir hatten genug Zeit um eine ganze Stunde am Strand die Sonne zu genießen und Pause zu machen.

Alles in allem war das ein sehr schöner Abschluss! :) Nun heißt es also Tasche packen und endgültig Abschied nehmen.

Wir sehen uns bald wieder! Liebe Grüße!

Mittwoch, 25. April 2012

PS

Ah und ich habe noch etwas vergessen zu erzählen...Ende letzter Woche gab es ein Erdbeben! Dieses Mal habe ich es nicht verpasst. Es war aber nur ein kleineres mit 4.2, aber man hat es doch gemerkt. War mal etwas anderes, wenn das Haus ein bisschen wackelt ;)

Dienstag, 24. April 2012

Es neigt sich dem Ende zu...

Auto-Waka-Thete hat letzte Woche den TÜV bekommen. :) Doug ist Montag 16.04. nochmal zu der Werkstatt gefahren, er wollte gern allein, und dann hat es geklappt. Ich musste sogar nicht nochmal bezahlen! Sehr cool ;)
Dementsprechend stand dem Autoverkauf also nichts mehr im Wege. Fehlen nur noch die Käufer und die fehlen leider auch immer noch.
Ich hatte zwischendurch einen Interessenten, dem das Auto beim Anschauen auch ganz gut gefallen hat. Nachdem Probe gefahren ist, wollte er es dann aber doch nicht mehr, weil es ihm zu langsam war....es ist auch wirklich nicht schnell beim Anfahren. Sind mittlerweile dahinter gekommen, dass an der Reifengröße liegt. Die Reifen sind zu groß und der Motor zu schwach dafür oder so ähnlich. Die "Neuen" sind sogar noch etwas größer als die Beiden, die ausgewechselt wurden. Deswegen hat er noch einmal etwas an Power verloren.
Ich kann aber zur Verteidigung meines Autos noch sagen, dass es keine Backpacker waren, die sich das Auto angeschaut haben. Denen wäre das nämlich egal gewesen. Backpacker haben es nicht so eilig :P
Naja, das war zur Zeit leider mein einziger Interessent. Ich war am Wochenende noch einmal auf einem Carmarket, der war allerdings eher ein Witz. Außer mir waren vielleicht noch ca. 20 andere Autos da. In Auckland waren es ca. 200?! (Vielleicht nicht ganz, aber auf jeden Fall war der in Auckland riesig und der hier einfach nur winzig)
Käufer/ Auto Anschauer waren auch nur sehr wenige da und Backpacker kein einziger! Auto-Waka-Thete gehört also immer noch mir und mir gehen schon etwas die Ideen aus, wie ich es verkauft bekomme....noch ist ja aber etwas Zeit ;) Und die Notlösung wäre, das Auto Doug zu geben, der es dann für mich verkauft.

Ich habe die vergangenen 1,5 Wochen noch in Tuahiwi verbracht und etwas "gewwooft" (Arbeiten, meist auf einer Farm, für Unterkunft und Essen). Das wollte ich ja eigentlich noch machen, bevor ich nach Hause komme, aber ich habe kurzzeitig nichts mehr gefunden. Es ist doch sehr beliebt und man muss sich ca. 3-4 Wochen vorher drum kümmern. Habe ich aber nicht, also gabs nichts mehr für mich. Julia&Doug hat die Idee aber ganz gut gefallen, das ich denen etwas mehr helfe und dann noch etwas bleibe.
Ich habe also Gartenarbeit gemacht, Fenster geputzt, Kinder bespaßt, Doug beim Ausbauen des Hauses geholfen und angefangen das Haus zustreichen, um mir täglich Brot und das Dach überm Kopf zu verdienen ;)

Morgen geht es aber noch ein letztes Mal auf zum Sightseeing. Ich mache mit ein paar Freunden aus Kaikoura eine 3-Tage-Wanderung im Abel Tasman National Park. Drückt uns die Daumen, dass das Wetter gut bleibt und es nicht zu kalt wird im Zelt. :)

Samstag, 14. April 2012

Auto, Urlaub, Auto

Hallo Halli nach Hause!
Mal wieder ein paar Worte von mir, die letzten sind zu lange her. Ich bin also mittlerweile wieder auf der Südinsel und mir verbleibt noch etwas mehr als 2 Wochen dann geht es wieder nach Hause. Ein wenig komisch ist das Gefühl schon, das kleine Abenteuer Neuseeland zu beenden...dennoch freue ich mich auch wieder auf die Heimat ;)

Gunnar ist am 01.04. von Auckland abgeflogen und ich habe die Nacht bei einer Freundin verbracht, die ich in Kaikoura kennengelernt habe. Wie die Neuseeländer sind, gab es noch eine kleines "Nacht-Sightseeing". Ich war vorher noch nie auf dem "One Tree Hill" bei Nacht und das sollte man gesehen haben ;) . Es war auch ein sehr schöner Anblick, Auckland bei Nacht von oben.
Am nächsten Tag habe ich mich dann schon ins Auto gesetzt und bin nach Wellington gefahren. Hatte mir am Flughafen die Fähre für den nächsten Tag gebucht.

Ahja...davor war auch noch was Interessantes. Und zwar hätte ich Auto-Waka-Thete fast verkauft. Wir haben uns vormittags auf einen "Carmarket" in Auckland gestellt. Nur mal um zu gucken, wie das Interesse ist. Denn leider ist das Angebot an Backpacker Autos im Moment größer als die Nachfrage. Hier wird es Winter und viele Backpacker fliegen wieder nach Hause. Die neue Ladung kommt allerdings erst wieder im September an. (Habe ich mir etwas die falsche Zeit zum Verkaufen ausgesucht) Dennoch kamen aber ein paar Leute auch interessiert am Waka-Thete vorbei und am Ende hatten sich zwei deutsche Mädels schon fast entschieden den zu kaufen. Problem war noch, dass der TÜV im April auslief. Vorher hatte ich eigentlich geplant den in Amberley zusammen mit Doug zu machen. Dennoch waren die Mädels interessiert und wir verabredeten uns für den nächsten Tag, um den TÜV zu machen.  Sie haben sich dann aber doch noch umentschieden, und mir eine SMS geschickt, dass sie ein anderes Angebot nicht ausschlagen konnten.
Im Nachhinein auch sehr gut, dass ich nicht in Auckland den TÜV gemacht habe, aber dazu später mehr.

Erst einmal weiter im Text. Gunnar im Flugzeug, ich noch eine Nacht in Auckland und dann am nächsten Tag runter nach Wellington gerattert.
Am 03.04. bin ich auf der Südinsel angekommen und Ziel war einmal wieder Tuahiwi. Auf dem Weg dort herunter habe ich natürlich einen Zwischenstopp in Kaikoura gemacht und mich nun richtig von Kevin&Co und Daniel und Chantal verabschiedet. Schnief.... ;)
Die Tuahiwi Family planten eine Woche Urlaub im Ferienhaus auf den Banks Peninsula, wo Gunnar und ich auch scho einmal mit waren. (Der Drache ist mittlerweile ausgezogen :) )
Aber erst einmal sollte ja noch der TÜV gemacht werden. Doug und ich sind also am Donnerstag 05.04. nach Amberley gefahren. Doug kennt den Mann in der Werkstatt dort und hat bisher nur gute Erfahrungen mit ihm gemacht. Tja...die Worte mit denen er uns begrüßte, als wir das Auto abholen wollten: "It's a failure!" Keinen TÜV für Auto-Waka-Thete! Zwei Reifen mussten erneuert werden, ein kleines Loch ist am Auspuff und der schon bekannte Qualm hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich war etwas geknickt, aber Doug konnte mich trösten, in dem er schon überall Reperaturideen für hatte. Dementsprechend war es sehr gut, dass ich den TÜV nicht in Auckland gemacht habe ohne.
Dieser Tag stellte sich übrigens als Glückstag für mich heraus...mein Laptop hat auch mehr oder weniger den Geist aufgeben. Der Schnelllstartmodus funktionert noch, wo ich aber nicht auf meine Daten zugreifen kann. Also gibt es von nun an wahrscheinlich keine Bilder mehr...

Wir haben dann aber erst einmal Auto Auto und Laptop Laptop sein lassen und sind in "Urlaub" gefahren. Dort wurde natürlich mehr geangelt, aber der Erfolg bleib leider ganz aus. In einer Woche keinen einzigen Fisch ist schon etwas frustrierend.
Einmal sind Doug und ich etwas Tauchen gegangen und er hatte auch wieder einen Neo für mich. Um es etwas zu verbildlichen: Doug hat ca. Gunnars Größe (gehe einfach mal davon aus, dass alle Leser Gunnar kennen?! ;) ). Ihm war der Neo war etwas zu klein, aber das heißt ja noch lange nicht, dass er mir passt. Ich habe ihn einfach mal abprobiert..joa..und dann lag ich da wie eine Luftblase auf dem Wasser...wirklich zu schade, dass es davon kein Bild gibt. :P Muss wirklich sehr komisch ausgesehen haben. Julia und die Kinder auf dem Boot hat es amüsiert. Mit der Luftblase auf dem Rücken, ohne Gewichtsgürtel und Flossen war es schlicht weg unmöglich abzutauchen. Ich bin einfach wie ein Korken wieder nach oben geschossen. Paua gab es dort allerdings in Massen. So viele habe ich in Kaikoura nie auf einem Fleck gesehen. Es war auch nicht sehr tief und so kam ich an manche Pauas sogar ran, aber ohne Werkzeug habe ich sie einfach nicht vom Stein abbekommen.

Nach einer Woche Urlaub haben sich Doug und ich gestern und heute etwas ans Auto gemacht und versucht die Ursache vom Qualm zu finden. Das war gar nicht so leicht. Der Dieselfilter wurde gecheckt, Luftfilter gesäubert, Einspritzer abgeschraubt und geprüft, aber alles sah relativ gut aus. Nach einigen Stunden Tüftelei war das Problem aber durch das Drehen an einer Schraube gelöst! Reifen hatte Doug noch rumfliegen und nun müssen wir uns noch etwas für das Loch ausdenken...vielleicht Kaugummi?! :P

LG nach Haus und den Schwimmern viel Erfolg bei den Landesmeisterschaften!

Ah ja und noch etwas feines zum Schluss...schlage mich gerade mit der neuseeländischen Bürokratie herum, mit der ich vorher eher weniger zu tun hatte. Steuererklärung steht auf dem Programm...mal schauen, ob ich das hinbekomme :D

Samstag, 31. März 2012

Ein paar Eindrücke vom letzten Roadtrip

Noch vorweg das Tongariro Crossing wurde wieder abgesagt, das Wetter war leider immer noch zu schlecht. Ich war aber sowieso etwas angeschlagen und so war es wahrscheinlich auch ganz gut, dass es nicht stattfand. Gunnar und ich haben uns also nach Tauranga aufgemacht, weil wir Taupo und Umgebung ja schon kannten. Allerdings haben wir dort nicht viel gemacht...entspannt am Strand und wieder gesund werden, stand dort auf dem Plan ;) Bilder haben wir von dort allerdings nicht...

Geordnet sind die Bilder, die noch folgen sind nicht ganz....zu erst also ein paar Bilder vom Coromandel, wo wir zwei Strand und einen Wandertag verbracht haben. 

ein Brücke auf der Wanderung























da ganz oben ging es herauf ;)







Und diesmal hat es dann nun geklappt mit Hobbiton :)
UND wir haben noch besonders Glück gehabt...normalerweise gibt es nämlich keine Dekoration vor den Hobbitlöcher geschweige denn  Türen.  Aber da der Hobbit ja neulich noch gedreht wurde, blieb alles stehen und Hobbiton sah sogar bewohnt aus ;)






Freitag, 23. März 2012

22.03. Taupo


Ähm, ja…lang lang ist’s her. Mittlerweile sind wir also auf unserem dritten und letzten Roadtrip und verbringen den heutigen Tag in Taupo.
Der Abschied aus Kaikoura war schon etwas traurig...Am letzten Tag bin ich mit Daniel Tauchen/Schnorcheln gegangen und dieses Mal durfte ich sogar mit Gewichtsgürtel. :) Das macht dann gleich viel mehr Spaß! Ich konnte also auch abtauchen, allerdings fehlte mir das passende Werkzeug um Paua von den Felsen zu sammeln. Ich habe es mir den Händen versucht, doch man braucht eigentlich etwas, was man zwischen Stein und Paua klemmen kann.
Abends gab es ein kleines Festmahl und am nächsten Tag ging es für mich schon einmal in die Nähe von Blenheim, wo ich die Nacht bei Kevin und Sharon im Ferienhaus verbringen konnte. So musste ich am nächsten Morgen nicht um 4 sondern um 6 Uhr aufstehen, um die Fähre zu bekommen und nach Wellington überzusetzen.

mit der Paua

 
Nachdem auch Gunnar über Umwege nach Wellington gekommen, konnte die Reise weitergehen. Theresa hatte bereits Gunnars Gepäck in der Hand – komischer Flughafen! (Dass Gunnar sein Ticket verkehrt gebucht hatte und damit nochmal direkt am Flughafen in Auckland buchen musste, lassen wir hier einmal unerwähnt…). Ben und Chrissi trafen wir dann am Hostel, wo wir die Nacht verbringen wollten. Abends ging es noch in die Stadt, wo wir auf Sitzsäcken liegend eine Lichterinstallation an der Fassade des Nationalmuseums bewundern konnten.
Am nächsten Morgen ging es für BuC erst einmal in das besagte Museum, während wir uns auf eine Rundfahrt rund um Wellington begaben – überraschend viel Natur, schöne Surfer-Strände und wahrscheinlich völlig unbezahlbare Immobilien ;). Danach ging es gemeinsam in die Weta Cave, ein kleines Museum am Rande der Weta Studios, der inzwischen zweitgrößten Filmanimationsfirma der Welt (u.A. verantwortlich für „Herr der Ringe“ und „Avatar“…) und auf den Mt. Victoria, von wo wir einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt genossen und den Ort gleich nutzten um zu kochen. Zufälligerweise war auch noch St. Patricks Day, so dass die Stadt eher einem Bienenstock ähnelte und wir uns mittenrein stürzten.


Spaß mit der Melone



































Ursprünglich hatten wir geplant von Wellington in den Tongariro National Park zu fahren, um dort das Tongariro Crossing zu machen. Also ging es von Wellington erst einmal in Richtung Norden an der Westküste entlang. Hier konnten wir das schöne Wetter mit einem sonnigen Spaziergang am Strand noch genießen. In Wanganui schloss die I-site (Informationscenter) direkt vor unserer Nase, glücklicherweise hatten sie aber Wi-Fi, was wir nutzen konnten, um einen Blick auf die Wettervorhersage zu riskieren. Das Tongariro Crossing ist sehr wetterabhängig und dieses Mal war die Wetterfee nicht auf unserer Seite. Planänderung und auf in Richtung Taranaki. Dort wollten wir einen 2-Tage Walk nördlich vom Mt. Egmont machen. Doch auch hier war die Wettervorhersage nicht sonderlich prickelnd, dennoch sahen wir eine Chance zu wandern. So verbrachten wir die Nacht am Strand mit Lagerfeuer und Stockbrot und brachen am nächsten Morgen nach New Plymouth auf. Es ging entlang des Surf-Highways, wo wir allerdings keinen einzigen Surfer weit und breit sahen. Ebenso wenig sahen wir den Mt. Egmont (einen 2500m hohen Vulkankegel, der eigentlich nicht so schwer zu übersehen sein sollte, wenn da nicht die Wolken gewesen wären). Einen kleinen Eindruck vom Wetter bekommt ihr mit dem Bild. 

Platz für die Nacht und das Wetter am morgen noch nicht so schlecht

windig?
 
Das Wetter verbesserte sich nicht, sondern verschlechtere sich eher noch. Uns wurde erzählt, dass ganze Dächer vom Wind abgerissen wurden und ein Feuerwehrauto drauf gestellt werden musste, damit es nicht noch weiter wegfliegen konnte. Also fiel auch diese Wanderung aus und wir flohen vor dem Wetter in Richtung Norden  mit Zwischenstopp an den Marokopa Falls (der beeindruckendste Wasserfall bisher). Hierzu ebenfalls ein paar Bilder. Unter anderem von zwei Verrückten, die dort zum Wasserfall herunter krabbelten, um zu „duschen“.
Ziel war für diesen Tag ein Strand, wo es heiße Quellen geben soll. Wenn Niedrigwasser ist, kann man sich also einfach ein Loch in den Sand buddeln und sich ins warme Wasser setzen. So leicht hatten wir uns es zumindest vorgestellt. Die richtige Stelle zu finden, war dann aber nicht sonderlich leicht und das Wetter hatte schon wieder etwas gegen uns und es begann zu regnen. Dennoch haben wir uns es nicht nehmen lassen, den Sonnenuntergang zu bewundern. So schlimm war der Regen dann auch nicht und endlich war die Küste mal an der richtigen Seite. ;) 
Auf der Fahrt in Richtung Norden. Vom schlechtem Wetter keine Spur :)





 
Den Abend konnten wir dank Gunnars Adleraugen umsonst auf einem kleinen Platz neben einer Tankstelle stehen, wo es auch Toiletten gab. (Es war nur ein SEHR kleiner Ort, also hatte die Tankstelle zu und wir hatten unserer Ruhe). Der Platz stellte sich doch erst am Morgen als kleine Goldgrube heraus. Nachdem wir aus den Autos gekrochen waren, kam der Besitzer der Tanke zu uns und fragte, ob wir duschen wollten. Da sagt man als Camper doch nicht nein. Außerdem hatte er so viele Tomaten in seinem Garten, dass er die gar nicht alle essen konnte. Also durften wir uns von dort auch noch welche mitnehmen.
Dann fragte er uns noch, ob wir denn schon bei den heißen Quellen am Strand gewesen wären und wir erzählten von unserer erfolgslosen Suche. Er gab uns zwei Spaten mit und erklärte, wo man die Quellen findet.
Bei diesem Versuch hatten wir Glück und konnten bei Regenwetter in Wellen baden und uns danach im warmen, etwas stinkigen Wasser wieder aufwärmen.
Noch eine Nacht wollten wir dann allerdings nicht mehr dort verbringen, denn eigentlich haben wir uns vorgenommen am Freitag, also mittlerweile morgen das Tongariro Crossing zu machen. So fuhren wir gestern durch Regen und Sturm bis nach Taupo und hoffen, dass sich das Wetter nun etwas verbessert und wir morgen wandern gehen können. Toi, toi, toi ;) 

Sonntag, 4. März 2012

Herbst


Mal wieder ein Hallo aus Kaikoura!
Das Leben hier hat sich nicht verändert seit dem letzten Mal aber das Wetter. Am  1. März war hier Herbstbeginn und das hat sich auch sofort bemerkbar gemacht. In der Nacht fing es an zu stürmen und es ist auch deutlich kälter geworden. Deshalb kam bei mir etwas Weihnachtsstimmung auf. Für mich fühlt es sich gerade so an, als wäre später November und bald beginnt die Weihnachtszeit. Aber morgen soll das Wetter wieder besser werden und vielleicht kommt dann etwas Frühlingsstimmung drauf.
Für Freiwasservorbereitung waren die Temperaturen allerdings ganz praktisch. 21° Wasser und ca. 13° Luft sind relativ kühl. 

Aussicht aus meinem Fenster

Winter? :P

Mittwoch, 22. Februar 2012

Etwas zum Lesen ;)


Soo, mal wieder gibt es viel nachzuholen. Seit unserem letzen Eintrag sind wir bis an den südlichsten Punkt der Südinsel gefahren, waren in Invercargill, sind durch die Catlins wieder in Richtung Norden gefahren, haben einen Tag in Dunedin verbracht, waren am Lake Pukaki und am Lake Tekapo. So viel zu der Kurzform. Jetzt etwas ausführlicher:
Vom Milford Sound ging es in südlicher Richtung wieder an Te Anau vorbei durch viel reizvolle Landschaft des Fjord- und „Southlands“. Futterreserven wurden in Invercargill aufgefüllt, sonst war dort nicht viel los. Also eigentlich ein reines Versorgungszentrum. Übernachtet haben wir ganz in der Nähe von Invercargill auf einem Campingplatz, der die Aura einer Müllhalde hatte.
Von dort aus ging es weiter nach Bluff, südlichster Punkt der Südinsel. (Später haben wir herausgefunden, dass es noch einen Punkt gibt, der etwas südlicher liegt, allerdings ist der nicht leicht zu erreichen, also bleibt Bluff unser südlichster Punkt ;)) Ganz so spektakulär wie der nördlichste Punkt der Nordinsel ist Bluff nicht, aber dennoch sehenswert.
Jetzt ging es also nur noch nach Norden, wo wir nach Osten abbogen, um durch die „Catlins“ zu fahren, um gegen Abend Dunedin zu erreichen. Die Catlins sind ein zerklüfteter, hügeliger Landstrich mit viel Küstenlinie, der viele Wasserfälle, spektatkuläre Kliffs und goldene Strände für uns bereithielt. Eines der vielen Highlights war ein versteinerter, urzeitlicher Urwald, der vom Meeresboden wieder freigegeben worden ist, und nun kann man die aus der Zeit der Dinosaurier stammenden Baumstümpfe und umgestürzte Stämme bewundern.
Später am Abend erreichten wir Dunedin, wo wir auf einem Campingplatz im Norden der Stadt unterkamen. Am Morgen stand ein Besuch des botanischen Gartens, des Unicampus´(wo übrigens grad Wohnungswechsel und Abschlussparty – die Straßen waren teils verwüstet – angesagt war. Die Stadt war voll!) an. Dunedin hat die älteste Uni NZs und einige Wohnviertel scheinen nur für Studenten angeraten zu sein.  Ausgehend von Dunedin fuhren wir noch eine kleine Rundtour auf der Otago-Halbinsel, wo wir im Royal Albatros Center wirklich einige der Riesenvögel zu Gesicht bekamen und zum Glück auch vor die Kamera! Ein Stück weiter leben die seltensten Pinguine der Welt (Yellow-Eyed-Penguins) und auch dort bekamen wir aus der Ferne zwei Exemplare zu sehen. (Übrigens sind sie sooo selten, dass wir auch schon bei einer Fahrt durch den Regenwald ein Exemplar an der Straße entdeckten – verlaufen? :P)
Von dort aus ging es wieder etwas in Richtung Westen bis zu einem DOC Campingplatz in der Pampa. Dafür aber auch umsonst ;). Am nächsten Morgen ging es früh weiter, erst einmal nach Twizel zum Zähneputzen (dafür ist fließend Wasser dann doch ganz angenehm ;)). Dann fuhren wir den örtlichen „Power-Kanal“ gefühlt in ganzer Länge ab, um von der einen Seite an die andere zu kommen (eine weitere Brücke wäre vielleicht mal ganz praktisch) und dort ein paar Herr der Ringe Schauplätze zu begutachten.
Frühstück gab es mit atemberaubender Szenerie am Lake Pukaki mit Blick auf den mit über 3500m höchsten Berg Nzs Mt. Cook. Gegen 12 Uhr wurde es dort dann aber eher ungemütlich, als der 5. Tourbus ankam.
Also ging es weiter zum nächsten See und gleichnamigen Ort Lake Tekapo. Ebenfalls sehr schön dort, allerdings gibt es nicht viel mehr als den See. Der Sternenhimmel soll der Hammer sein, allerdings zog es schon gegen Nachmittag zu und für den Abend war Regen vorhergesagt, so dass wir uns kurzerhand entschieden, weiterzufahren bis nach Tuahiwi zu Julia und Doug.
Dort angekommen trafen wir auch auf Chrissi und Ben, die über Doug an einen Campervan gekommen waren und ihn mit ihm zusammen noch weiter ausstatteten und umbauten.  Da die ganze Gesellschaft den Tag über zum Fischen auf dem Meer gewesen war, gab es abends frischen Fisch mit Kartoffelspalten – sehr lecker!
Am nächsten Tag gings auf einen Ausflug auf die Banks Peninsula, dazu ein anderes Mal vielleicht mehr. Und am übernächsten Tag ging es nach Kaikoura, wo ich Gunnar „mein“ Kaikoura zeigt. Übernachten konnten wir wieder in Zimmer 9 im Motel. Unterschied zum letzten Mal: Es war umsonst :D
Daniel hatte noch zwei Crayfish über, so kam Gunnar also auch einmal in den Genuss. „Schmeckt wie Nordseekrabbe“. Bin ich nicht ganz der Meinung, aber eine Ähnlichkeit besteht wohl ;)
Das war es auch schon wieder mit der Reise. Jetzt sitzen wir am Flughafen, Gunnar steigt demnächst in den Flieger und ich fahre für drei weitere Wochen nach Kaikoura.

Dienstag, 21. Februar 2012

Letzte Woche in Bildern...

...und diesmal folgt wirklich noch ein Text ;)

Bluff - südlichster Punkt der Südinsel

Auf der Fahrt durch die Catlins



Pinguine ;)

Dunedin - steilste Straße der Welt


Albatross - Otago Peninsula

Moreaki Boulders

"Walla- Pampa"


Frühstück am Lake Pukaki im Hintergrund Mt. Cook

Historische Kirche am Lake Tekapo von anfang des 20. Jahrhunderts