Mittwoch, 14. Dezember 2011

Rezeption, Weihnachten und Wandern


Nun also der etwas ausführlichere Report der letzten Tage. Freitag: erstes Mal Rezeption. Ich war schon ein kleines bisschen aufgeregt, dass ich manche Leute nicht verstehe, oder auf die Fragen nicht antworten kann. Der erste Gast war auch gleich eine kleine Herausforderung. Es war ein Walk-In. Also ohne Buchung. Dem habe ich dann einfach die Liste der verschiedenen Zimmer gezeigt. So richtig auswendig kann ich das noch nicht. Sharon stand noch daneben und meinte, dass ich auch einfach ein freies Zimmer zeigen kann. Gesagt, getan und dabei stellte sich heraus, dass es ein Deutscher war. Also konnten wir den ganzen Kram auf Deutsch beenden und ich habe mein erstes Zimmer erfolgreich verkauft :P
Das war dann auch schon die größte Hürde. Das „normale“ einchecken war nicht sonderlich schwer und vor Anrufen oder merkwürdigen Fragen (wie Sharon sie mir angekündigt hat) bin ich verschont geblieben.
Samstag hat mich Benedict besucht. Abendprogramm sah folgendermaßen aus: Kochen (zu zweit macht es dann doch mehr Spaß als allein), Weihnachtsfilm schauen und zu guter Letzt in der Strawberry Tree Bar zu irischer Livemusik feiern. Alles in allem ein sehr gelungener Abend.
Am Sonntag hatten wir erst geplant Plätzchen zu backen, das Wetter war aber viel zu gut, um in der Küche zu stehen. Achja und ich hatte frei. Also haben wir eine kleine Wanderung über die Halbinsel gemacht. Den Teil von Kaikoura hatte ich vorher auch noch nicht gesehen. War ziemlich schön. Dort gab es auch wieder einige Seehundkolonien…die sind allerdings nicht nur schön, sondern können auch ziemlich stinken. Benedict konnte es dann nicht lassen, den 10m Mindestabstand auf 2 zu verringern. Den einen Seehund störte das nicht so sehr, ein anderer fing allerdings an zu fauchen. Das Geräusch habe ich auch noch nicht bei einem Seehund gehört.
Später ging es für mich dann noch in den Pool, wo ich eine ganz lustiges Gespräch mit einem Kiwi hatte.(Ich glaube, dass er am Samstagabend auch durch die Strawberry Tree Bar gesprungen ist. Und er ist wirklich gesprungen. Er wäre auch glatt als Hobbit durchgegangen. Klein, kräftig und Barfuß.) Nun gut…also er fand es auf jeden Fall toll, dass ich so „schnell“ schwimmen kann und nächstes Mal wenn wir wieder gleichzeitig im Pool sind, will er mich dann nach ein paar Techniktipps fragen.
Gestern durfte ich bei der Arbeit zwischendurch wieder etwas „Boss spielen“ (Kevins Worte). Er musste in die Stadt und hat mir die Rezeption überlassen. Beim ersten Mal kam gar keiner. Beim zweiten Mal klingelte das Telefon kurz nachdem er aus der Tür war…danach gab es dann das Eis. :)  

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