Wildcampen ist auf jeden Fall schwieriger, als wir uns vorgestellt hatten, wenn man ein Klo haben möchte. Und das war schon unser Anspruch. Wir hatten uns eigentlich gedacht, dass wir vom State Highway eine Nebenstraße in Richtung Küste nehmen und dort ein schönes, kleines Toilettenhäuschen mit Dusche auf uns wartet. (So etwas soll laut der anderen Backpacker, mit denen ich bisher so geredet habe, sehr leicht zu finden sein. Es gibt eigentlich überall Toiletten und manchmal gibt es sogar eine kleine Dusche dabei. Vor uns haben sich diese Örtlichkeiten aber sehr gut versteckt.)
Als wir also gegen Mittag von der in Ponsonby, Auckland, aufgebrochen sind, hatten wir noch keine Ahnung, wo wir unsere Nacht verbringen würden. Geplant war zunächst ein Besuch bei den Hot Water Pools in der Nähe von Weiwera. Auf dem Weg dorthin haben wir dann ein paar Zwischenstopps gemacht, um einfach mal die schöne Landschaft zu genießen. Hierzu bekommt ihr morgen wahrscheinlich Bilder, heute Abend ist unsere Internetkapazität begrenzt. ;)
Der erste Zwischenstopp war an einem sehr, sehr schönen Strand nicht weit hinter Auckland. Dort standen auch einige Angler herum, denn Angeln im Meer ist hier erlaubt. Also werden wir uns auch bald etwas Geeignetes besorgen, um vielleicht mal einen Fisch aus dem Meer zu ziehen. Bis dahin müssen wir dann nur noch lernen einen Fisch auszunehmen :D
Einer der Angler zeigte uns dann mit Hilfe seiner Arme, wie groß ungefähr die Fische sind, die er dort an der Küste heraus holt. Wir hatten uns auch schon etwas über die Größe seines Köders gewundert…ja, also da werde ich nicht baden gehen!
Einer der Angler zeigte uns dann mit Hilfe seiner Arme, wie groß ungefähr die Fische sind, die er dort an der Küste heraus holt. Wir hatten uns auch schon etwas über die Größe seines Köders gewundert…ja, also da werde ich nicht baden gehen!
Der zweite Halt war dann bereits bei den Hot Water Pools. (Man überschätzt die meisten Entfernungen hier.) Die Pools stellten sich dann aber als Freibad heraus und darauf hatten wir zu der Zeit nicht sonderlich viel Lust. Also sind wir wieder eine Runde über den Strand gegangen, der ganz in der Nähe war und danach wieder weitergefahren.
Das nächste Ziel war dann ein Platz zum wildcampen in der Nähe von Mangawhei Heads zu finden. Ja, und genau das stellte sich als äußerst schwierig heraus. Wir sind irgendwann einfach von dem State Highway abgebogen und nach einiger Zeit wurde dann aus geteerter Straße eine ziemliche Schotterpiste! Juhu! Aber mein Auto (so wurde es auch übrigens getauft, es heißt jetzt Auto) hat alles gut geschafft. :) Nur wir blieben erfolgslos. Letztendlich haben wir uns dann einen Campingplatz direkt in Mangawhei genommen. Der kostete dann zwar auch, aber dafür gab es Duschen, Toiletten und einen sehr genialen Ausblick, weil wir direkt an der Küste standen. Fast so wie wir es uns vorgestellt hatten ;)
Am nächsten Morgen wurde uns dann auch von der Küche erzählt, die wir hätten nutzen können. Hätten wir davon früher gewusst, wäre das Kochen am Abend zuvor bestimmt leichter gewesen, denn die erste Gasflasche neigte sich langsam dem Ende zu. Aber man ist ja geizig und so muss das Gas auch bis zum Ende ausgereizt werden und erst dann darf die neue Flasche angebrochen werden.
Heute Morgen sind wir dann zum Surf Beach in Mangawhei gefahren und haben von dort aus den Mangawhei Cliff Walk gestartet. Der war wirklich unglaublich schön! Freut euch auf die Bilder! ;)
Nach 3 Stunden Wanderung mit bestem Wetter sind wir dann nach Whangarei aufgebrochen. Wieder haben wir einen Zwischenstopp gemacht, doch diesmal eher ungewollt. Nach einer längeren Strecke mit sehr viel Rollsplitt auf der Straße fing das Auto plötzlich an sehr komische Geräusche zu machen. (Gunnars Versuch es in Lautschrift wiederzugeben: [sssssskriüüüiethssssch]) War auf jeden Fall sehr unschön und wir hatten gar keine Ahnung woher es kam. Also wurde zunächst das Auto gestoppt, der Motor „getestet „ (der klang noch gut) und dann das Geräusch reproduziert. Wir entschieden uns dann aber etwas weiterzufahren, weil es ja vielleicht auch nur ein verklemmter Stein oder so sein könnte und siehe da nach einem kleinen Stück im Schneckentempo und mit Warnblinker gab es eine Art Knall und es lief alles wieder normal. :)
In Whangarei angekommen haben wir dann direkt in der I-Site nachgefragt, ob man irgendwo in der Nähe campen kann. Dort konnte sie uns aber auch nur Holiday Parks zeigen, die normalerweise immer etwas mehr kosten. Wir haben uns dann einen preiswerten ausgesucht und alles richtig gemacht. Nachdem wir hier angekommen sind, konnten wir gleich noch in den 38°C warmen Pool hüpfen und 20MB Internet haben wir auch umsonst bekommen.
In Whangarei angekommen haben wir dann direkt in der I-Site nachgefragt, ob man irgendwo in der Nähe campen kann. Dort konnte sie uns aber auch nur Holiday Parks zeigen, die normalerweise immer etwas mehr kosten. Wir haben uns dann einen preiswerten ausgesucht und alles richtig gemacht. Nachdem wir hier angekommen sind, konnten wir gleich noch in den 38°C warmen Pool hüpfen und 20MB Internet haben wir auch umsonst bekommen.
Morgen früh wollen wir dann nicht zu spät hier abreisen und uns die Whangarei Falls anschauen, die hier fast nebenan vom Campingplatz sind.
Ich hoffe mal, dass ich dann sehr bald dazu kommen werde, euch wieder mit Bildern zu versorgen. :)
sssssskriüüüiethssssch "klingt" nach Mitschleifen eines Zweiges o.ä.; der Knall mit dem sich das Geräusch verabschiedet hat spricht auch dafür...
AntwortenLöschenOder habt Ihr was anderes überollt :-?