Done! :)
Wir sind seit vorgestern wieder zurück! Es war sehr schön und zum Teil auch sehr anstrengend ;)
Ich gehe mal chronologisch vor...
Irgendwie haben wir (6 Wanderer) es geschafft auf 3 verschiedenen Wegen nach Motueka zu kommen. 4 Leute und Rucksäcke passten einigermaßen ins Auto. Eine andere ist mit dem Bus gefahren und ein anderer versuchte sein Glück per Anhalter. Das letzte Stück mussten wir ihn allerdings noch zusätzlich ins Auto quetschen....sehr kuschelig mit Rucksack auf dem Schoß und Isomatten, Zelten und Plastiktüten im Fußraum.
Aber wir sind angekommen und mussten bei der Zimmerverteilung im Hostel gleich weiterquetschen. Denn im Hostel waren nur noch 4 Betten frei, wir waren aber ja zu sechst.
Am nächsten Tag ging es dann los. Erst noch bis Marahau mit dem Auto und dann weiter mit dem Wassertaxi nach Totaranui. Von dort aus wollten wir am ersten Tag bis nach Onetahuti Bay gehen. Gesagt getan...aber wow, das war echt anstrengend! Woran hat man gemerkt, dass wir alle Anfänger sind beim Wandern mit Rucksack? Das Gepäck war einfach viel zu schwer! Ich hatte 18kg und hatte damit noch nicht einmal den schwersten Rucksack. Wir haben zwischendurch einen getroffen, der hatte 9kg dabei...hm, was haben wir falsch gemacht?! :D
Das Laufen war dennoch sehr schön abgesehen von den Strecken, die es bergauf ging. ;)
Ein bisschen was von dem angesagten Regen haben wir nachmittags abbekommen, aber bei 18kg Gepäck war sogar eine Regenjacke dabei. Also alles halb so wild.
Nach einiger Zeit kamen wir zu einem Stück, was man nur 2 Stunden vor bis 2 Stunden nach Niedirgwasser überqueren kann. Wir waren etwas früh dran, mussten also noch etwas warten. Die langbeinigen unter uns machten sich schon 3 Stunden vor Niedrigwasser auf den Weg. Die erste Hälfte des Weges sah auch noch sehr gut aus, danach standen sie fast bis zur Hüfte im Wasser. Man gut ich bin da noch nicht mitgelaufen. Ansonsten wäre ich wahrscheinlich inklusive Rucksack versunken...2 andere haben noch mit mir gewartet und wir machten uns dann 2 Stunden vor Niedrigwasser auf dem Weg. Das Wasser ging mir trotzdem noch über die Knie. (Den anderen aber auch!)
Auf der anderen Seite wurden die Wanderschuhe dann nicht mehr angezogen. Doofe Idee! Nasse, sandige Füße in Flip-Flops= Scheuerstellen = Aua! Aber wir wollten ja vor Sonnenuntergang noch am Campingplatz ankommen (es fängt hier so gegen 18 Uhr an dunkel zu werden) und es zogen wieder Regenwolken auf.
Die langbeinigen Mitstreiter sind schon mal samt Karte vorgelaufen. Eigentlich ist es ja sehr gut ausgeschildert, aber irgendwann wurde es dann doch leider dunkel und wir kamen an eine weitere Stelle, die man nur bei Niedrigwasser überqueren kann. Niedrigwasser hatten wir zum Glück gerade, doch wir konnten leider nicht mehr sehen, wo auf der anderen Seite wir hinlaufen sollten. Normalerweise stehen dort orangene Schilder, die den Weg weisen und bei Licht wunderbar zu sehen sind. Die Taschenlampe reichte aber leider nicht als Licht. Also machte sich einer auf und suchte nach dem Schild. Fand es zum Glück auch relativ schnell und wir konnten weiterziehen. Der Campingplatz war auch nicht mehr weit und wir haben es sogar noch geschafft das Zelt vor dem vielen Regen aufzustellen.
Der nächste Tag war nicht so abenteuerlich wie der Erste, dafür merkte man aber besonders an Hüfte und Schultern, dass man so Gespäck mit sich rumgeschleppt hat. Wir hatten uns für den Tag einiges vorgenommen, also versuchten wir relativ früh aufzubrechen. Der Körper siegte später dennoch und wir blieben etwas nördlich vom eigentlich geplanten Campingplatz. Der Strand dort war aber auch zu schön ;) So konnten wir noch etwas die Sonne genießen, im hellen die Zelte aufbauen und etwas zu Essen machen.
Und einen weiteren Pluspunkt hatte das ganze auch noch. Wir waren nämlich wieder an einer Stelle, wo man nur bei Niedrigwasser durch kam und als wir dort nachmittags ankamen, war dort grad Wasser. Man hätte zwar auch einen Umweg laufen können, aber der hätte noch ca. eine Stunde länger gedauert. Also nö! ;)
So mussten wir morgens dann aber etwas früher aufstehen, um die Ebbe nicht zu verpassen. Daraufhin folgte das entspannteste Stück. Es ging nicht mehr so viel bergauf und wir hatten genug Zeit um eine ganze Stunde am Strand die Sonne zu genießen und Pause zu machen.
Alles in allem war das ein sehr schöner Abschluss! :) Nun heißt es also Tasche packen und endgültig Abschied nehmen.
Wir sehen uns bald wieder! Liebe Grüße!
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