Am nächsten Morgen ging es in aller Herrgotts-Frühe (7:00 Uhr) in den Dschungel. Ein kleiner Walk zu einem malerischen Wasserfall inmitten von wucherndem Grünzeug war es allemal wert. Danach gönnten wir uns ein Kiwi-Frühstück, wie Thete es nannte: Rührei, gebratener Speck, Tomate und Toast. Die Fahrt führte weiter in Richtung Westküste, wo wir in Hokitika das Wildlife Centre erkundeten. Riesenaale und lebende Kiwis zu Studentenpreisen waren in Aussicht gestellt, es gab viel Aal und wenig Kiwi – die Buschkiwi-Dame ließ sich nicht aus ihrem Versteck locken, während der Herr für uns nur schlecht erkennbar durchs Unterholz eines künstlichen Waldes sauste (Die Dinger sind doch relativ schnell, bis 30km/h wurde uns erzählt…). Begleitet von echten Westküsten-Wetter (Regen + mehr Regen + sehr kurze Regenpausen) ging es entlang vieler Flüsse, Wasserfällen und der Küste bis nach Franz Josef – ja, so heißt der Ort wirklich! Den gleichnamigen Gletscher besuchten wir kurz, wenn auch nur aus der Ferne und stellten dabei den Defekt des Tele-Objektives fest… Es stellt nicht ordentlich scharf und ist damit unbrauchbar für die Reise… :( Beim Gang in Richtung Gletscher erlebte Gunnar, wie bekannt Thete bereits in ganz Neuseeland zu sein scheint: Wir trafen auf eine kleine Gruppe, aus der eine Frau ausscherte und auf Thete zusprang: „Kaikoura!?“ „Äh, yes!“ Die Frau stellte sich als Freundin von Sharon heraus und sie hatte Thete in Kaikoura kurz getroffen. Gegen Abend ging es weiter nach Fox…
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| Das "wuchernde Grünzeug" (O-Ton Gunnar) |
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| Wasserfall am Ende des Walks |
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| etwas größere Aale |
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| Westküstenwetter |
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| Lake Mapourika |
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| Franz Josef Gletscher |
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