Sonntag, 6. November 2011

Höhlenabenteuer, übler Muskelkater und riesiges Feuerwerk


 Vorgestern sind wir also 2 Stunden durch die Haggas Holes gekrabbelt plus ein paar Abseilübungen vorweg. Das war ein ziemlich cooles Erlebnis und hat einen heftigen Muskelkater zur Folge. Begonnen hat die Tour mit dreimal abseilen kurzhintereinander. Das war ziemlich cool und ziemlich nass. Unten angekommen, konnten wir dann zur Belohnung gleich Glühwürmchen begutachten. Danach sind wir dann für eine Zeit durch die Höhle gekrabbelt und geklettert. Da waren doch viele Spalten bei, wo ich sonst nicht auf die Idee gekommen wäre, mich dort durch zu zwängen. Danach ging es dann ans „rock climbing“ und die letzte Steilwand hatte es wirklich in sich. Man konnte sich zwischen Leiter und Wand entscheiden und natürlich musste es die Wand sein. Hochklettern fiel einem zusätzlich noch ein Wasserfall ins Gesicht, der den Aufstieg und den Griff nicht sonderlich erleichtert. Beinahe vergeblich haben wir nach Platz gesucht, wo wir unsere Füße drauf abstellen konnten, die in sehr bergsteigtauglichen Gummistiefeln verpackt waren. Irgendwie haben wir es dann ja tatsächlich doch dort hochgeschafft. ;)
Besonders gut an der Tour war, dass Gunnar und ich die einzigen waren, die sie an dem Tag gebucht hatten. Somit hatten wir die beiden Guides ganz für uns allein.
Von diesem kleinen Abenteuer gibt es zwar Bilder, nur leider sind diese nur auf einer CD und ich habe kein CD-Laufwerk an meinem Laptop. Vielleicht werde ich sie irgendwann mal rüberziehen können und dann hochladen. 

Auf der Busfahrt wurde uns von den beiden berichtet, dass ganz in der Nähe gerade Peter Jackson mit seiner Filmcrew am Drehen ist.
Also haben wir einen kleinen Umweg auf unsere Fahrt nach Wellington eingebaut und sind dort noch vorbei gefahren, habe aber leider keine Spuren gefunden. Somit ging die lange Fahrt in Richtung Wellington weiter. Insgesamt saßen wir bestimmt 6 Stunden im Auto und haben dann Halt an dem Campingplatz gemacht, an dem ich schon zu Beginn meiner Reise eine Nacht verbracht habe.

Am nächsten Morgen ging es dann wieder auf Umwegen weiter nach Wellington. Einige Tage vorher haben wir entdeckt, dass in meiner Straßenkarte Herr der Ringe Drehorte eingezeichnet sind. Leider nicht sehr genau. Somit fanden wir auch nur einen der drei. Bei den zwei anderen waren wir uns nicht wirklich sicher (bzw. Gunnar. Ich hätte wahrscheinlich gar keinen erkannt)

Das hier ist also Rivendell



































Und eine Hängebrücke in der Nähe mit mir bei dem Versuch sie zum Wackeln zu bringen, sieht man nur leider nicht.

Gestern war ein Feiertag in Wellington, bisher haben wir noch nicht herausgefunden was für einer. Zur Feier des Tages gab es ein unglaublich großes Feuerwerk am Hafen. Das hat das in Auckland nochmal übertroffen! Die Neuseeländer verstehen anscheinend richtig etwas davon. ;)  


Heute waren wir für mehrere Stunden im Nationalmuseum und haben uns Kayaks für eine Tour durch den Abel Tasman Nationalpark in ein paar Tagen gebucht :)
 
 

1 Kommentar:

  1. Oh je, ich komme bald nicht mehr mit, wo Ihr gerade seid. Wellington habe ich verstanden und dass Ihr auf den Spuren der Hobbits/ bzw. Mrs. Jackson unterwegs seid, jetzt das Verkehrsmittel wechselt und Euch auf Kajaktour begebt. Klingt nahc einem ziemlich vollen Programm; wenig chillen ( schriebt man das so?)
    Und dann: Wie kommt Ihr bloß auf Klettern? Wander ok, aber Klettern? Welches Tier versucht der Gunnar da abzumessen? Wir rätseln Wal oder Saurier, oder eines der merkwürdigen Reittiere aus dem Hobbitland... Ich werde mir jedenfalls heute abend den Herrn der Ringe ansehen und ein wenig von Euren Eindrücken nachempfinden. Danke für die schönene Berichte und die Bilder. Braucht Gunnar Sonnencreme, die Nase wirkt ziemlich angesengt ;-). LG Armin

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